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![]() Ein Arzt, der eine Praxis gründen, aufbauen und später erfolgreich führen will, ist nicht nur Mediziner, sondern auch Unternehmer. Seine Arztpraxis ist ein Unternehmen, in das, wie in jedes andere Unternehmen, investiert wird: Investitionen müssen finanziert werden. Was die Herkunft der Finanzierungsmittel angeht, so ist zwischen Eigen- und Fremdkapital zu unterscheiden. In der Regel wird die Finanzierung der Investitionen in das Unternehmen „Arztpraxis“ durch den Einsatz von Fremdkapital erfolgen.Mit dem Vorhandensein von Kapital ist es jedoch noch lange nicht getan. Es kommt entscheidend auf die Mittelverwendung an, auf die Art und Weise, wie das Kapital kurz-, mittel- oder langfristig eingesetzt wird und zur Verfügung steht. Nur mit einer so exakt wie gründlich durchdachten „Finanzierungsphilosophie“, d.h. mit einem detaillierten Investitions- und Finanzierungsplan, wird eine andere wesentliche Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens „Arztpraxis“ erfüllt: die Sicherstellung der jederzeit notwendigen Liquidität. Illiquidität führt zum Konkurs! Der Betriebsmittel- oder Kontokorrentkredit: Beim Betriebsmittel- oder Kontokorrentkredit handelt es sich nicht um einen Investitionskredit. Er dient vor allem dazu, den Geldbedarf des Arztes für die Praxis- und Lebenshaltungskosten bis zur nächsten Honorarzahlung abzudecken. In der Praxisgründungsphase dient er jedoch auch zur Vorfinanzierung der Anlaufkosten. Langfristige Finanzierungsformen: Wenn eine Entscheidung über ein Investitionsvolumen getroffen wurde, muss überlegt werden, mit welchen Mitteln und auf welchem Wege die beabsichtigte Maßnahme finanziert werden soll. Dabei sollte man immer bedenken: Eine unrentable Investition kann durch keine noch so ausgefeilte Finanzierung rentabel gemacht werden. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 03. Dezember 2009 ) |
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