Jetzt Fördergelder für MFA-Ausbildung beantragen!

Eine halbe Milliarde Euro lässt die Bundesregierung für ihr Programm „Ausbildungsplätze sichern“ springen. Ein Teil davon steht Arztpraxen zu, die als MFA-Ausbilder bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Es ist ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, die Berufsausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen zu stützen, damit die Corona-Krise möglichst wenige Azubis Job und Perspektive kostet. Zu diesen Unternehmen gehören auch Arztpraxen, in denen MFA ausgebildet werden. Seit dem 1. August können sie gemäß der „Ersten Förderrichtlinie“ unter bestimmten Umständen Unterstützungszahlungen beantragen.

Interessant dürfte für niedergelassene Mediziner vor allem die Ausbildungsprämie von 2.000 bis 3.000 Euro sein. Sie fließt, wenn das Ausbildungsniveau trotz Corona-Einbußen nicht abgesenkt wird. Außerdem winken Zuschüsse zum Gehalt der Azubis, sofern diese trotz Kurzarbeit im Betrieb weiterhin in Vollzeit beschäftigt werden. Selten dürfte dagegen der Fall eintreten, dass MFA-Azubis, deren Ausbildungspraxis insolvent ist, übernommen werden. Dafür ist ebenfalls eine eigene Prämie vorgesehen.

Förderfähig sind alle Ausbildungsverhältnisse, die am 1. August dieses Jahres oder später begonnen haben. Anträge können Sie auf der Website der Arbeitsagentur stellen. Bei Fragen helfen die Experten der Beratung für Mediziner gern weiter.